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Erinnern für die Gegenwart 27.09.2019

Deutsche Schulen in Sankt Petersburg: Orte der Begegnung

Welche Geschichte hat unsere Schule? Was lehrt uns die Vergangenheit für die Gegenwart?

Auf Initiative von Bundesaußenminister Heiko Maas wurde 2019 der Förderwettbewerb „Erinnern für die Gegenwart“ für Deutsche Auslandsschulen ausgeschrieben. Das Auswärtige Amt hat gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen die Deutschen Auslandsschulen aufgerufen, für das Schuljahr 2019/2020 Projekte zur Erinnerungskultur zu entwickeln. Der Wettbewerb „Erinnern für die Gegenwart“ möchte die Deutschen Auslandsschulen dazu anregen, sich mit dem historischen Umfeld der Schule auseinanderzusetzen.
Am Ende des Schuljahres 2018/2019 hat unsere Schule einen Projektentwurf ausgearbeitet und vorgelegt. Dabei hat uns der Elternvertreter in der Steuergruppe, Herr Dietmar Wulff, sehr unterstützt. Wir bedanken uns bei ihm sehr herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Die Jury des Wettbewerbs „Erinnern für die Gegenwart“ hat über die eingereichten Projektskizzen im Juli 2019 entschieden. Wir freuen uns sehr, dass das von unserer Schule eingereichte Projekt gefördert und unterstützt wird.

Was bedeutet die Teilnahme an dem Projekt für unsere Schule?

Wir gehen mit dem Projekt einen weiteren Schritt in unserer innenschulischen Entwicklung. So ist es für unsere 10-jährige Schule wichtig, sich bewusst zu machen, welche Geschichte mit uns verbunden ist und wie wir uns weiterentwickeln.

Weiterhin ist das Projekt äußerst öffentlichkeitswirksam. Wir vernetzen uns mit anderen Deutschen Schulen im Ausland, die am Wettbewerb teilnehmen, und bekommen neue Impulse. Wir führen das Projekt in Kooperation sowohl mit einigen außerschulischen Partnern als auch mit externen Experten in Sankt Petersburg durch. Auch die Schulöffentlichkeit wird aktiv einbezogen.

Der Ablauf des Projektes wird regelmäßig dokumentiert. Einige Ergebnisse unserer Projektarbeit werden in einer Schulkonferenz veröffentlicht.

Sehr wertvoll ist auch die Unterstützung aus Deutschland, die auf mehreren Ebenen stattfindet. Natürlich bekommen wir finanzielle Mittel, aber viel wichtiger ist die didaktische und methodische Beratung. Dieses Wissen gibt uns weitere Impulse für die Entwicklung der Schule.

Die Kerngruppe bilden die Schülerinnen und Schuler der Sekundarstufe I. Aber wir hoffen auf eine breitere Teilnahme an dem Projekt, die unsere Schülerinnen und Schuler aus verschiedenen Klassenstufen verbindet. Sie sammeln Erfahrung in der Teamarbeit und werden sich in neuen Rollen testen.

Nach Projektabschluss 2020 werden die besten drei Projekte zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen und von Bundesaußenminister Maas ausgezeichnet.


Tatiana Andronenko,
Projektleiterin

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