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Schulverein

Der Verein zur Gründung und Förderung der deutsch-russischen Begegnungsschule in St. Petersburg wurde am 28. Januar 2009 in den Räumen des Deutschen Generalkonsulates St. Petersburg gegründet und im August des selben Jahres als juristische Person des russischen Rechts offiziell registriert.
Der Schulverein ist Träger der Schule, wählt den Vorstand und hat die Aufgabe, den Betrieb der Schule sicherzustellen und die Schule weiterzuentwickeln. Dem Verein betreten können alle natürlichen Personen, die sich für dieses Projekt engagieren möchten. Dies unabhängig davon, ob sie selber Kinder auf die Deutsche Schule schicken wollen. Eine Mitgliedschaft der Eltern ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber von der Schulleitung gerne gesehen.

Antrag auf Mitgliedschaft
Das Antragsformular kann hier entweder in deutscher oder russischer Sprache heruntergeladen werden und sollte zusammen mit den jährlichen Mitgliedsgebühren direkt bei der Deutschen Schule Sankt Petersburg eingereicht werden.

Форма заявки на вступление в состав общественной школьной организации

Schulverein Auftragsformular

Vorstand der DSP

 

Deutsche Schulen im Ausland unterscheiden sich bezüglich der Trägerschaft von Schulen in Deutschland: Hier gibt es keine Behörde oder staatliche Institution, sondern den Trägerverein. In unserem Fall ist das der Verein zur Gründung und Förderung der deutsch-russischen Begegnungsschule in St. Petersburg, welcher am 28. Januar 2009 in den Räumen des Deutschen Generalkonsulates St. Petersburg gegründet und im August desselben Jahres als juristische Person des russischen Rechts offiziell registriert wurde. Mitglieder des Vereins sind die Eltern und natürliche Personen, die sich für dieses Projekt engagieren möchten.

Der Verein hat die Aufgabe, den Betrieb der Schule sicherzustellen und die Schule weiterzuentwickeln. Die operative Tätigkeit übernimmt der alle zwei Jahre neu zu wählende Vorstand. Wer ist dieser Vorstand und womit beschäftigt er sich? Es sind 7 Mütter und Väter, die sich mindestens einmal im Monat treffen und auch sonst viel Zeit der Schule widmen. Wir agieren ehrenamtlich, unterstützen die Schule, ohne dabei aber in pädagogische Themen einzugreifen oder den gut funktionierenden Elternrat zu doublieren. Wir überwachen den effektiven und zweckgebundenen Einsatz von Fördermitteln, Schulgeldern und Zuwendungen von Sponsoren. Wir unterstützen Schul- und Verwaltungsleitung bei vielen Themen des Schulbetriebes: Personalplanung, versicherungstechnische Fragen, Sicherheit des Schulgeländes, Schulmarketing, Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat, der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und anderen Institutionen sowie die Verschönerung von Schule und Schulhof. Nicht zu vergessen ist auch die Vergabe von Stipendien. Ein wichtiges Thema für den Vorstand ist nach dem erfolgreichen Umzug von Schule und Kindergarten die zweite Ausbauphase in den oberen Stockwerken sowie die Weichenstellung hin zum GIB, dem Gemischtsprachigen International Baccalaureate“

Torsten Erdmann
Stellvertretender Vorsitz/ Compliance

Vorstandsmitglieder

 

Walter Denz

Vorsitz

Walter Denz (geb. 1965) ist in Zürich aufgewachsen und hat 1989 die Universität St. Gallen (HSG) als Staatswissenschaftler mit Vertiefungsrichtung Internationale Beziehungen abgeschlossen. 1991 folgte der Master of Science an der London School of Economics im Fach Politikwissenschaft. Seit 1992 lebt und arbeitet der Schweizer in St.Petersburg als Unternehmer, vornehmlich im Ausbildungs- und Tourismussektor (Liden & Denz Language Centres St. Petersburg und Moskau; Swiss House of Travel). Walter Denz präsidierte von 2008 bis 2011 den Internationalen Sprachschulverband IALC und publiziert hin und wieder zu aktuellen Themen rund um das Geschäftsklima in Russland. Er ist verheiratet mit der gebürtigen Petersburgerin Natalia. Zusammen mit Markus, der zur Zeit die 8. Klasse besucht, und seinen jüngeren Geschwistern Maria und Sebastian (besuchen die 4. Klasse) lebt die Familie im Stadtzentrum von St. Petersburg.

E-Mail Walter Denz: walter.denz@deutscheschule.ru

 

Jan Münch
Vertretung des deutschen Generalkonsulats

Jan Münch wurde 1969 in Koblenz geboren, wo er seine Kindheit verbrachte und bis zum Abschluss seiner Schulzeit lebte. 1990 ist er dem Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland beigetreten und absolvierte, damals noch in Bonn, seinen dreijährigen Vorbereitungsdienst. Seine Auslandsverwendungen führten ihn nach Marokko, Kirgisistan, Kamerun, Simbabwe und zuletzt Australien. Dazwischen lagen zwei mehrjährige Einsätze in der Zentrale des Auswärtigen Amts in Berlin. Während seiner Laufbahn hat er sich mit vielfältigen Themen und Tätigkeiten beschäftigt, darunter Rechts- und Konsularfragen, Kulturzusammenarbeit, Entwicklungshilfe, humanitäre Hilfe sowie Verwaltung und Personalmanagement. Jan Münch ist seit August 2016 Leiter der Verwaltungsabteilung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg. In seiner Freizeit beschäftigt er sich gerne mit Reisen, Radfahren, Angeln, Inline-Skating, Skifahren, Lesen und nicht zuletzt mit der Erkundung des vielfältigen kulturellen und kulinarischen Angebots St. Petersburgs.

 

Torsten Erdmann
Stellvertretender Vorsitz/ Compliance

Torsten Erdmann wurde 1968 in Berlin geboren und verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Berlin, Bukarest und Budapest. Er absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin und ist seit 1995 bei der Commerzbank AG beschäftigt. Im Januar 1999 erfolgte die Versetzung zur neugegründeten Tochterbank der Commerzbank AG in Russland, der Commerzbank (Eurasija) AO. Von 2003 bis 2007 leitete er die Repräsentanz der Commerzbank AG in Taschkent und von 2007 bis 2014 die Repräsentanz in Moskau. Im Herbst 2014 wurde er zum Leiter der Filiale Sankt Petersburg der Commerzbank (Eurasija) AO ernannt, welche insbesondere Niederlassungen deutscher Unternehmen im Nordwesten Russlands betreut. Torsten Erdmann ist Vater von drei Kindern, die jüngste Tochter besucht die Grundschule der Deutschen Schule. In seiner Freizeit liebt er es, Sankt Petersburg und Umgebung zu erkunden.

 

Nikolai Stoikow
Vertretung des deutschen Generalkonsulats und Sponsoring

Nikolai Stoikow (geb. 1971) ist in der DDR und Bulgarien aufgewachsen. Nach dem Slawistik-Studium in Berlin (Diplomübersetzer Russisch/Bulgarisch) und einige Zeit als freiberuflicher Übersetzer und im Projektmanagement für Erneuerbare Energien, fing er 2010 im Auswärtigen Amt zunächst als Fremdsprachenassistent an. Er absolvierte die Akademie des Auswärtigen Amtes und wurde im August 2015 auf seinen ersten Auslandsposten versetzt als Leiter der Visaabteilung am Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg. Nikolai Stoikow ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, die beide an der Deutschen Schule eingeschult wurden. Wenn die Familie nicht gerade die Petersburger Umgebung erkundet oder er mit seiner Frau Tango tanzt, beschäftigt er sich mit Sprachen und Kampfsport.

 

Olga Larionova
HR

Dr. Olga Larionova (geb. 1975) kommt aus Pskov (Russland), wo sie 1997 Fakultät für Fremdsprachen (Deutsch und Englisch) von der Pskover Pädagogischen Staatsuniversität absolvierte. Danach promovierte sie in Germanistik an der Sankt-Petersburger Herzen-Universität. In 2007 bekam sie eine zugängliche Ausbildung auf dem Gebiet vom Personalmanagement. Seit 2004 arbeitet sie im russischen Tochterunternehmen vom deutschen Konzern Sartorius, einer der Top-Entwickler und Hersteller von der Einrichtung und Lösungen für Laboratorien und Biotechnologien. Heutzutage ist Olga Larionova Managing Direktorin für Administrativen und Finanzbereich, Personalmanagement und IT von Sartorius Russland. Ihre Tochter Anna besuchte den Kindergarten bei der Deutschen Schule 3 Jahre lang und zur Zeit besucht sie die 6. Klasse. In ihrer Freizeit reist Olga Larionova gern oder beschäftigt sich mit Dekorierung.

 

Tatjana Schick
Schatzmeisterin

Tatjana Schick wurde 1977 in Petropavlovsk / Kasachstan geboren, ist dort aufgewachsen und mit 17 Jahren zusammen mit den Eltern nach Deutschland ausgereist. Seit 1995 lebte sie in Heidelberg, absolvierte 2003 ein Wirtschaftsingenieurstudium an der Hochschule Mannheim mit dem Schwerpunkten Energiewesen und Controlling und arbeitete in Controllingbereichen einigen großen Unternehmen in Deutschland. Seit 2006 war sie dem Bereich Projektcontrolling dem Mayr-Melnhof Holz Holding AG in Leoben / Österreich zugeteilt und wirkte bei Errichten des Holzwerkes als stellvertretende Projektleiterin in Russland mit. Nach der Inbetriebnahmen des Werkes in der Leningrader Gebiet war sie als Leiterin des Bereichs Rundholzabrechnung tätig. Derzeit genießt sie mit ihren drei Jungs, die die Schule besuchen, die Elternzeit. Ihr Mann ist seit 2013 der Geschäftsführer der Mayr-Melnhof Holz Efimovskij GmbH. Der Weise lernt nie aus – ist ihre Philosophie. Als Familie reisen sie oft, sind sportlich sehr aktiv und unternehmungslustig und teilen gern diese Lebensfreude mit anderen Leuten.

 

Gerhard Wilke

Gerhard Wilke (geb.1952) ist in der DDR aufgewachsen. Er war Berufssoldat und hat von 1978-1982 ein Studium an der Militärakademie „Juri Gagarin“ bei Moskau abgeschlossen. Nach der Wiedervereinigung hat er sich selbstständig gemacht und war dann von 1990 -2011 für deutsche Firmen (Schärf AG, Hörmann) im Aussendienst bzw. als Geschäftsführer in Russland tätig. Von 2011-2013 war er für ein russisches holzverarbeitendes Unternehmen als Geschäftsführer angestellt. Er gehört zu den Mitbegründern des deutschen Schulvereins. Gerhard Wilke ist mit einer gebürtigen Petersburgerin verheiratet. Ihre beiden gemeinsamen Kinder besuchen die 9. Klasse bzw. 2. Klasse der deutschen Schule. Die Familie lebt überwiegend in Toksovo und genießt das ländliche Leben, weiß aber das herausragenden kulturelle Angebot Petersburgs sehr wohl zu schätzen. In den Ferien und der schulfreien Zeit sind Reisen in sonnige Regionen der Welt ein fester Bestandteil der familiären Urlaubsplanung.

 

Oliver Hochmuth

Oliver Hochmuth wurde 1980 im westsächsischen Zwickau geboren und verbrachte dort auch seine Kindheit und Schulzeit. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Leipzig und Washington D.C. begann er seine berufliche Laufbahn Anfang 2005 als Analyst bei einer amerikanischen Investmentbank (Frankfurt/Main).

Für das deutsche Gas- & Ölunternehmen Wintershall (BASF Gruppe) folgten ab 2009 Stationen in der Konzernzentrale in Kassel sowie bei einem Tochterunternehmen in Zug und Amsterdam. Dort beschäftigte er sich insbesondere mit der Finanzierung von Offshore-Infrastrukturprojekten mit internationalen Partnern. Von 2015 war Oliver Hochmuth dann als stellvertretender Generaldirektor für ein Joint Venture in Moskau tätig. Seit März 2018 leitet er die Finanzabteilung der Wintershall Dea Russia GmbH in Sankt Petersburg.

Oliver Hochmuth ist mit einer Zwickauerin verheiratet und hat zwei Kinder (Jahrgänge 2007 und 2010). In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Sprachen, Politik und Geschichte, liest viel und reist gern.

 

 

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