Unsere Schüler über uns

Familie Denz
Familie Denz

Familie Denz

Ich bin Markus Denz und habe einen großen Teil meiner Schulzeit an der Deutschen Schule St. Petersburg (DSP) verbracht – von meiner frühkindlichen Bildung im Kindergarten bis zur 9. Klasse. Diese Jahre waren für mich nicht nur prägend, sondern auch durchweg positiv: Die DSP vermittelte mir eine fundierte, breit gefächerte Bildung in einem lernfördernden, zwischenmenschlich starken Umfeld.
Nach der 9. Klasse wechselte ich in die Schweiz an die Schweizer Alpine Mittelschule Davos (SAMD), wo ich meinen Schulabschluss im Jahr 2024 absolvierte. Der Übergang verlief für mich erstaunlich reibungslos – ich konnte mich schnell an die neue Umgebung anpassen und merkte dabei unmittelbar, wie stark mich die Ausbildung an der DSP geprägt hatte.
Auffällig war für mich vor allem der Unterschied in der Unterrichtskultur: Während an der DSP kritisches Denken, offene Kommunikation und persönliche Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Lernenden eine zentrale Rolle spielten, erlebte ich an der SAMD ein deutlich deprimierendes, leistungsorientiertes System. Das Lernen erschien mir dort oft mechanisch und von Pflichtgefühl getrieben – anders als an der DSP, wo ich mich durch kleine Klassen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl getragen fühlte.
Fachlich war ich meiner neuen Schule sogar in vielen Bereichen bis zu zwei Jahre voraus. Diese Erfahrung bestätigte für mich, wie hoch die Qualität der Ausbildung an der DSP war – eine exzellente Grundlage, auf die ich auch heute noch zurückgreife. Besonders bemerkenswert fand ich, dass das Gelernte an der DSP nicht nur prüfungsorientiert, sondern nachhaltig vermittelt wurde. Ich konnte vieles langfristig behalten und praktisch anwenden.
Meine Eltern sahen meine Vorbereitung auf den Schulwechsel als „optimal“ – ich persönlich würde sogar sagen, sie war mehr als das. Die DSP hat mir nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinausreichten.
Heute studiere ich Politikwissenschaft an der Universität Zürich. Und auch jetzt, Jahre später, bin ich der DSP dankbar – für eine Zeit, die mich in vielerlei Hinsicht geprägt hat, sowohl fachlich als auch persönlich. Mein Wunsch für die Schule ist, dass sie weiterhin Bestand hat und jene Werte bewahrt, die sie in meiner Schulzeit ausgezeichnet haben: Nähe, kritisches Denken, Gemeinschaft und echte Freude am Lernen.
Ich hoffe, dass noch viele Kinder die Möglichkeit haben werden, an der DSP ihren Abschluss zu machen – und dabei eine ebenso schöne, lehrreiche und prägende Zeit erleben wie ich.
Familie Abdurasakov
Familie Abdurasakov

Familie Abdurasakov

Sehr geehrte Deutsche Schule St. Petersburg,

wir freuen uns sehr über Ihren herzlichen Gruß und danken Ihnen für die Gelegenheit, unsere Erfahrungen mit Ihnen zu teilen.

Milana besuchte die Deutsche Schule in St. Petersburg von der 7. bis zur 8. Klasse, und diese Erfahrung spielte eine wichtige Rolle für ihre Bildung und die Vorbereitung auf die weitere Schullaufbahn.
Nach dem Umzug nach Deutschland setzte Milana ihre Schulausbildung in der 9. Klasse fort. Die Eingewöhnung an der neuen Schule verlief dank des hohen Bildungsniveaus an der Deutschen Schule relativ reibungslos, trotz der Unterschiede in den Lehrplänen der Bundesländer Thüringen und Bayern.
Besonders hervorheben möchten wir die fundierte sprachliche Vorbereitung, die die Integration am neuen Ort erheblich erleichtert hat.
Die größten Schwierigkeiten ergaben sich aus den Unterschieden im Lehrplan: In Bayern wird beispielsweise größerer Wert auf eine strenge akademische Ausbildung gelegt, insbesondere an Gymnasien, die auf das Abitur und eine fundierte mathematische und naturwissenschaftliche Ausbildung ausgerichtet sind; außerdem wird großer Wert auf Praxis und Berufsorientierung der Schüler gelegt. Auch in anderen Fächern war der Lernaufwand höher, doch dank der an der Deutschen Schule erworbenen Selbstdisziplin konnte sich Milana schnell anpassen.
Eltern, die einen Umzug planen, raten wir, sich im Voraus über das Schulsystem der Region zu informieren, in die sie ziehen, da die Anforderungen unterschiedlich sein können. Ebenso wichtig ist es, die Motivation des Kindes für Bildung und
Sprachkenntnisse zu fördern.
Das an der Deutschen Schule erworbene Wissen und die Erfahrungen bieten den Schülern eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Integration in die deutsche Kultur.
Wir bedanken uns sehr bei der Deutschen Schule St. Petersburg!

Familie Antonenko
Familie Antonenko

Familie Antonenko

Antonenko Mark
Das Kind besuchte die Deutsche Schule St Petersburg vom Kindergarten bis zur 2. Klasse, 3 Jahre insgesamt.
Nach dem Umzug nach Frankreich ging das Kind in die 3. Klasse einer bilingualen elsässischen Schule.

Wie war die Anpassung an die neue Schule?
Da 2 Tage pro Woche in der Schule alle Fächer auf Deutsch unterrichtet wurden, hat sich Mark von Anfang an auf Deutsch mit seiner Klassenlehrerin und den Mitschülern unterhalten können. Er hat im 1. Halbjahr auch während der französischen Tage Fragen auf Deutsch stellen können, wenn er etwas auf Französisch nicht verstanden hat.
Seine Zeugnisse wurden sowohl im Rathaus, als auch in der Schule akzeptiert, es gab gar keine Fragen.

Wie bewerten Sie als Eltern das Niveau der Vorbereitung Ihres Kindes an der Deutschen Schule St. Petersburg auf der Grundlage der Erfahrungen mit der Anpassung?
Mark hat sich von Anfang an vom Vorbereitungsniveau her sehr wohl gefühlt.
In Deutsch war er in seinem ersten Schuljahr der Klassenbeste. Wir sind seit 3 Jahren im Elsass, und er ist nach wie vor auf dem Niveau seiner Mitschüler, die Deutsch als Muttersprache sprechen. Es war ein Super-Start in der Deutschen Schule St. Petersburg.

Ihre Ratschläge und Wünsche für die Deutsche Schule St Petersburg:
Weiter so! Unsere Familie hat sich vor 6 Jahren für die Deutsche Schule St. Petersburg entschieden, um Mark die Anpassung an das europäische Schulsystem zu erleichtern. Und es hat wunderbar funktioniert. Alle Lehrer haben gesagt, dass so eine schnelle Integration sie noch nicht erlebt haben.
Respekt an das Team der Deutschen Schule und besten Dank.
Nelly und Nicole
Nelly und Nicole

Nelly und Nicole

Guten Tag, liebe Schule!

Vielen Dank für Ihren Brief. Wir sind sehr dankbar, dass Sie unsere Familie nicht vergessen haben, und ebenso dankbar, dass unsere Umzugserfahrungen für Sie wertvoll sind, deshalb teilen wir sie gerne mit Ihnen.
Nach vier Jahren Schulzeit an der Deutschen Schule fühlen sich unsere Töchter im Alter von 10 und 14 Jahren in ihrer neuen Umgebung sehr wohl. Es ist noch nicht lange her - gerade einmal ein halbes Jahr ist seit unserem Umzug vergangen, aber man kann bereits sagen, dass die Kinder gerne zur Schule gehen. Die Mädchen besuchen die 1. Klasse des Gymnasiums bzw. die 3. Klasse des Gymnasiums. Das Schulsystem, die Fächer und die behandelten Themen sind sehr ähnlich, obwohl wir uns nicht in Deutschland, sondern in Österreich befinden.

Eine Sprache zu kennen und in dieser Sprache zu lernen, sind zwei verschiedene Dinge. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass meine Kinder nach vier Jahren Unterricht an der Deutschen Schule St. Petersburg komplexes fachspezifisches Vokabular leicht verstehen und sich merken können und in allen Fächern gute Noten erzielen. Mein ältestes Kind ist von einem Muttersprachler kaum zu unterscheiden.

Als Empfehlung an die Schule kann ich raten, mit den Kindern mehr Aufsätze auf Deutsch zu schreiben. An unserem Gymnasium setzt sich die Hauptnote in Deutsch gerade aus den geschriebenen Aufsätzen zusammen.

Wir wünschen unserer geliebten Schule viel Erfolg, gute Schüler und vernünftige Eltern.
Ihr werdet für immer in unseren Herzen bleiben als die gemütlichste Schule der ganzen Welt!
Wir vermissen euch.
Familie Fennefrohn
Familie Fennefrohn

Familie Fennefrohn

1) Familienname*:
Fennefrohn
2) Vornamen** des Kindes/der Kinder:
a.) Simeon
b.) Mila
3) Das Kind besuchte die Deutsche Schule St Petersburg von Klasse .... bis ... Klasse oder vom Kindergarten bis ... Klasse.
a.) 2. bis 10. Klasse
b.) Kindergarten, 1. bis 4. Klasse
4) Nach dem Umzug/Rückkehr nach .... (Land) ging das Kind in die ... Klasse der .... Schule.
a.) Zunächst in die 11. Klasse des Berufsgymnasiums, dann 11. Klasse der Fachoberschule. Jetzt Hochschulstudium (BWL).
b.) 5. Klasse des Gymnasiums
5) Wie war die Anpassung an die neue Schule:
a.) Aus verschiedenen Gründen zunächst nicht leicht. Vor allem die Veränderung des sozialen Umfelds führte anfangs zu Problemen.  
b.) Mila hat am ersten Tag gleich neue Freunde gefunden. Der Wechsel am Ende der Grundschule in die 5. Klasse des Gymnasiums war hier ideal.  Es gab keine Probleme bei der Anpassung.
6) Wie bewerten Sie als Eltern das Niveau der Vorbereitung Ihres Kindes / Ihrer Kinder an der Deutschen Schule St. Petersburg
Petersburg auf der Grundlage der Erfahrungen mit der Anpassung:
a.)  Simeon fiel der Wechsel nach Deutschland nicht so leicht wie der Schwester. Die Anforderungen in der Schule waren höher als an der DSP. Dazu kam, dass die persönliche Betreuung der Schüler der DSP fehlte und er sich in der Anonymität einer großen Schule erst zurechtfinden musste. Er hat diese Probleme aber bewältigt und studiert mittlerweile erfolgreich seit einigen Semestern Betriebswirtschaftslehre in Gießen.
b.) Grundsätzlich waren die Noten von Mila in den Hauptfächern der 5. Klasse eine Stufe schlechter, was natürlich auch am Bewertungssystem und nicht an den Kompetenzen liegen kann.  Es gab aber fachlich überhaupt keine Probleme, so dass  Mila im Laufe der Gymnasialzeit zur einer Schülerin mit guten und sehr guten Leistungen entwickelt hat.
7) Ihre Ratschläge und Wünsche für die Deutsche Schule St Petersburg:
Die großen Stärke der DSP war immer die sehr individuelle, dem Schüler zugewandte Betreuung. Dies war und ist eine Stärke der DSP, die man unbedingt beibehalten sollte.